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Aktuelles

11.12.2025

Pfarrbrief W/25 (20.12.-2.2)

Pfarrbrief Nr. 10_2025 Weihnachten.pdf

Pfarrbrief Nr. 10_2025 Weihnachten-01.jpg

Liebe Pfarrangehörige,

„Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt“ — diese Sätze stammen aus der Weihnachtsbetrachtung 1944 vom Jesuiten Alfred Delp, dessen Leben keine zwei Monate später durch Hinrichtung endete.

Mitten in tiefer Dunkelheit, mitten in Hoffnungslosigkeit hinein formuliert einer diese Zeilen. Auch wir leben in einer Zeit, die schwer und für viele belastend ist. Bilder und Nachrichten vom Krieg, von Terror und Gewalt machen täglich die Runde und vermitteln, dass es schlimmer wird in unserer Welt.
Doch gerade und allem zu Trotz kommt Gott nicht mit einem Heer, kommt er nicht mit Schwertern und laut daher, sondern sanft, zärtlich, ohnmächtig: in einem Kind. In ihm will er uns jedes Jahr aufs Neue Hoffnung schenken und uns einladen, dieser Hoffnung zu vertrauen. Das Jesuskind, so klein und unbedeutend es scheinen mag, ist als Licht des Lebens der Welt geboren. Dieses kleine Jesuskind bringt uns Licht, vielleicht nur als kleine Flamme der Hoffnung und des Friedens erkennbar, aber doch da.

In dem kleinen Kind in der Krippe dürfen wir Gott erkennen und erfahren, dass er unser Leben teilt, unsere Freuden und Hoffnungen, unsere Sorgen und Nöte. Gott ist nicht in eine erdachte Scheinwelt eingetreten, nein, er ist Mensch geworden und hat sich selbst ganz in Raum und Zeit eingelassen. Weil er selbst alles durchlebt und durchlitten hat, kann er wirklich der Immanuel sein, der Gott mit uns. Möge dieses Weihnachtsfest, das wir noch im Heiligen Jahr feiern, die Hoffnung in uns stärken, dass Gottes Licht und Leben stärker ist als alle Dunkelheit und das Böse.

Möge diese Hoffnung uns auch begleiten in das neue Jahr 2026 und möge der Segen Gottes, seine liebende Nähe, uns stärken auf allen Wegen. Einen besonderen Weihnachtsgruß richte ich an alle kranken und einsamen Menschen.

Im Namen der beiden Diakone, Christian Dahlke und Horst-Peter Rauguth, wünsche ich ein hoffnungsfrohes Weihnachtsfest.

Euer Pastor

f_gusenburger - 15:01 @ Pfarrbrief | Kommentar hinzufügen